ChiGong-Training fällt heute aus

Geschrieben am 1. Dezember 2014 von Mario Clavadetscher

Hallo zusammen

Leider muss das ChiGong-Training für heute Montag, 1. Dez. kurzfristig abgesagt werden.

Der Tag wird Euch gutgeschrieben…

Beste Grüsse

Mario Clavadetscher

ChiGong-Ferien

Geschrieben am 29. September 2014 von Mario Clavadetscher

Liebe Schülerinnen und Schüler

Das ChiGong-Training fällt ferienhalber vom 6. bis und mit 20. Oktober aus.

Letztes Training: 29. September

Erstes Training nach den Ferien: 27. Oktober

Das WingChun-Training findet statt!!!

Ich wünsche Euch einen tollen Herbst.

Herzliche Grüsse

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

Sommerferien WingChun-Schule Chur 2014

Geschrieben am 25. Juni 2014 von Mario Clavadetscher

Liebe Schülerinnen und Schüler

Dieses Jahr machen wir in der WingChun-Schule Chur wie folgt Ferien:

WingChun-Unterricht: 21. Juli bis 17. August (4 Wochen)

ChiGong: KEINE FERIEN

Wir wünschen Euch jetzt schon einen tollen und erholsamen Sommer!

Beste Grüsse

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

Funktionieren meine Techniken wirklich im Ernstfall?

Geschrieben am 4. Juni 2014 von Mario Clavadetscher

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kampfkunst-Freunde

Zuerst eine Warnung ganz zum Anfang. Der unten geteilte Link führt zu einem Gespräch zwischen zwei sehr erfahrenen Kämpfern: Bus Rutten und Joe Rogan. Vor allem Bus Rutten ist sehr bekannt und weiss, von was er spricht. Er ist ein Ultimate Fighter und hat viel Kampferfahrung im beinahe regellosen Zweikampf. Das Gespräch kommt vielleicht etwas hemdsärmelig und respektlos gegenüber den traditionellen Kampfkünsten rüber, da KungFu aber auch sein Fett abkriegt und ich trotzdem finde, dass man einiges aus dem Gespräch lernen kann, habe ich mich entschieden, es in den heutigen Newsletter zu integrieren. Wer sich aber zu stark mit seiner Kampfkunst identifiziert und sich verletzt fühlen könnte, hört jetzt vielleicht besser auf zu lesen :-)

Kommen wir zu den meiner Meinung wichtigen Punkten, die man vielleicht aus dem Gespräch herausschälen kann, damit wir uns für eine effiziente Selbstverteidigung immer vor Augen halten können, dass wir uns als Schüler (und Lehrer) nicht überschätzen und als Trainer unseren Schülern keinen Bullshit erzählen sollten.

1. Jeder Kampfkünstler kam irgendwann zufällig zu seiner Kampfkunst, hat grosse Freude daran entwickelt, identifiziert sich damit und vertraut seinem Lehrer. Das ist gut so, ich finde es auch wichtig, dass man zuerst einmal einen Weg richtig geht! Geht es aber um die Effizienz einer Kampfkunst, sollte man (wie Bruce Lee es auch schon gesagt hat), den Zaun der Tradition überspringen und auch andere Stile begutachten, damit man „seine“ Techniken immer hinterfragen und von anderen Stilen profitieren kann. Fullcontact-Kampfsportarten und Ultimate Fights mögen vielleicht brutal sein, aber man kann dank diesen Wettkämpfen gut sehen, welche Techniken überhaupt anwendbar sind, wenn sich der Gegner wirklich wehrt. (Als Beispiel: früher hat man gesagt, Karate könne man nur ohne richtigen Kontakt (Leicht- oder Nichtkontakt) im Wettkampf anwenden, da die Bretter-zertrümmernden Schläge sofort tödlich seien und somit ein Kontakt viel zu gefährlich. Das Fullcontact-Karate hat uns eines besseren belehrt. Zwar ist es natürlich ungesund, Prügel zu beziehen, aber Karateschläge haben dadurch im Vergleich zu Boxschlägen ihre Mystik verloren)

2. Die Meister-Schüler-Beziehung ist in vielen Kampfstilen von asiatischen Traditionen geprägt. Ob der Lehrer nun Sifu, Zensei, Guro oder einfach „the master“ ist, entspringt aus einer Kultur, die unserer westlichen demokratischen Sicht fremd ist. Es ist ja eigentlich schon interessant, dass viele Kampfkunstlehrer sich mit einem Titel ansprechen lassen, während im realen Leben in der westlichen Welt der „Herr Doktor“ oder „Herr Pfarrer“ praktisch verschwunden sind. Nun gut, das entspringt wie gesagt der Tradition und solange das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer offen, respektvoll und kollegial ist, kann es ja durchaus Spass machen, sich nach den alten Traditionen zu orientieren. Oft aber wird damit einfach das Ego des Lehrers bedient, welcher in seiner Kampfkunst für den Schüler das grosse Vorbild ist und eine gewisse Unfehlbarkeit ausstrahlt. Dies gilt es, ohne dabei respektlos zu werden, zu hinterfragen. Der „Meister“ ist gut in KungFu, Karate, Boxen oder was auch immer. Seine Techniken hat auch er gelernt, für seinen Körperbau können sie funktionieren, aber das muss nicht bei jedem Menschen dann der Fall sein. Ebenfalls hat er vielleicht gar nie richtig gekämpft oder Sparring gemacht und lebt einfach die Illusion weiter, welche er von seinem Lehrer übernommen hat.

3. Die Trainingshalle oder das Dojo fungieren wie ein Versuch im Reagenzglas. Gleichgesinnte versuchen miteinander Kampfsituationen nachzustellen, Schüler und Lehrer trainieren die gleiche Methode mit den gleichen Regeln und somit funktionieren viele Techniken recht gut. Wie es dann aber auf der Strasse aussieht, kann niemand wirklich sagen. Daher ist es wichtig, dass man immer auch, wenn möglich gut geschützt, regellos aufeinander los geht, damit man wirklich mehr Kampferfahrung sammeln kann. (Zum Beispiel trainiert man im Jiu Jitsu zahlreiche Abwehrtechniken gegen die verschiedensten Angriffe. Wenn man dann aber das Randori oder den Freikampf übt, sieht man die gelernten Techniken kaum mehr in der geübten Form, da ein offener Kampf einfach schon viel aus der Reagenzglas-Situation herausnimmt und somit Angriffe blitzschnell und unvorhersehbar auf einem hereinprasseln).

4. Wir müssen unsere Techniken immer wieder auf Realitätskonformität prüfen (Sparring, Freikampf usw.), damit wir möglichst vorbereitet sind auf einen möglichen realen Angriff. Damit will ich auf keinen Fall propagieren, dass man sich auf der Strasse deswegen prügeln soll – dies wäre verwerflich – denn gerade die Kampfkünste haben den Anspruch, besser zu lernen mit Aggressionen umzugehen und friedlich miteinander zu leben. Dies ist ja auch ein wesentlicher Teil der Traditionen. Aber es gibt trotzdem genug Möglichkeiten, seine Techniken unter Gleichgesinnten zu prüfen. Man sollte einfach auch das Ego dabei etwas zurückstellen.

5. Auch wenn es viele beeindruckende Filmchen auf YOUTUBE gibt, teile ich die Meinung von Bas Rutten, dass es sehr viel Nonsens auf dem Markt gibt, welcher Schüler und auch Meister eines solchen Stiles in höchste Gefahr bringen würde, wenn sie sich wirklich mal verteidigen müssten. Darunter fallen für mich all die Kiai-Meister, die Dim Mak-Leute, Non-Touch-Fighters und auch das ganze Chi-Gehabe. Nur am Rande: obwohl Akupunktur funktionieren kann, findet die Wissenschaft immer mehr Hinweise darauf, dass es kein Meridiansystem gibt, sondern die Nadeln ziemlich sicher anders wirken müssen. Somit wankt auch das Fundament, auf welchem zum Beispiel Dim Mak teilweise steht. Ebenfalls soll man bitte mal versuchen, während einem richtigen Sparring einen Nervenpunkt zu treffen oder sogar drei Nervenpunkte hintereinander. Da wäre ja jeder Boxer ein Döddel, der das nicht machen würde, um einen Kampf zu gewinnen.

6. Viele der oben genannten auf YOUTUBE oder auch an Lehrgängen gezeigten Techniken funktionieren auffallender Weise nur an eigenen Schülern oder eingeweihten Leuten. Bei allen von Skeptikern gemachten Versuchen und Tests an diesen Meistern, welche ich gesehen habe, hat es dann eben nicht funktioniert, wenn die Technik plötzlich an einer fremden Person durchgeführt werden sollte. Aber warum funktioniert es denn bei den Gleichgesinnten? Ist es eine Art Massenhypnose? Ist es eine Gefangenschaft in der eigenen Illusion? Ist es eine Konditionierung? Grosser Respekt vor dem Meister oder dem Stil? Wunschdenken? Es gibt sicher viele mögliche Erklärungen, wichtig ist einfach, dass man diesen Teil in sich erkennt und sich versucht, der Realität zu öffnen. (zBsp mal einen Ultimate Fight anschauen und sich fragen, wo würde ich jetzt hier den Punkt xy drücken? Oder halt mal in den FIST-Anzug steigen und sich einem richtigen Angriff aussetzen) Übrigens: wenn jemand bewegungslos da steht, und ich haue ihm einen Daumen in den Hals oder eine Faust auf’s Kinn, und er fällt um wie ein Sack, ist das kein Beweis dafür , dass der „Meister“ gut ist und die Technik funktioniert (sieht man auch immer mal wieder). Es zeigt nur, wie dumm jemand ist, sich ohne einen Grund niederschlagen zu lassen und wie respektlos ein Lehrer ist, einen Menschen der Technik willen zu verletzen.)

7. Technik und Stil hin oder her: wenn ein fitter muskulöser 120 Kilobrocken vor mir steht, wird es eng. Kraft kompensiert Technik, vielleicht werde ich also einfach überrannt oder aber meine Schläge zeigen keine Wirkung. Die Natur hat uns die Statur vorgegeben, da gibt es nicht viel zu rütteln dran. Krafttraining kann hier aber sicher wieder ein bisschen kompensieren, da Muskeln erstens sehr stark zur allgemeinen Gesundheit des Körpers beitragen, da sie ein kleines Enzymlabor sind, zweitens die Organe und Knochen vor Schlägen etwas polstern und drittens natürlich auch die Schlagkraft erhöhen.

8. Mir ein ganz wichtiger Punkt: obige Punkte gelten nicht nur für die andern :-) Auch für uns WingChunler und mich inklusive!!!

Und hier nun noch der besagte Link zum Gespräch. Wenn Ihr bis hierhin gelesen habt, lohnt sich ein Anschauen:

Mit besten Grüssen und jetzt schon schöne Pfingsten.

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

 

 

 

 

Assistenten in der WingChun-Ausbildung

Geschrieben am 30. Mai 2014 von Mario Clavadetscher

Liebe Schülerinnen und Schüler

Wie im letzten Newsletter angekündigt werden wir (Roger, Beat und ich) ab Juni Unterstützung beim Ausbilden erhalten. Es freut uns, dass einige unserer fortgeschrittensten Schüler sich bereit erklärt haben, beim Unterrichten mitzuhelfen. Vor allem am Montag, welcher sehr gut besucht ist, werden sie in einer ersten Phase die Unterstufen-Gruppen mitbetreuen, damit alle Stufen während dem Training mehr in den Genuss eines Lehrers kommen. Bei so vielen Schülerinnen und Schülern ist es manchmal als Lehrer etwas schwierig, allen gerecht zu werden und länger bei einer Gruppe zu bleiben.

„Erste Phase“ bedeutet, dass wir die neuen Assistenten langsam ans Unterrichten heranführen möchten. Als Ausbilder muss man einerseits im Lehrstoff sattelfest sein, andererseits muss man auch Erfahrungen sammeln können, wie man diesen am besten vermittelt. Daher werden wir die neuen Trainer vermehrt dabei unterstützen und den Stoff zuerst selber vorzeigen und der Assistent übernimmt dann die Gruppen, bis der „Hauptlehrer“ wieder vor Ort ist. In weiteren Phasen sollen die Ausbilder dann immer selbständiger werden. Bitte unterstützt sie also bei ihrer neuen Tätigkeit und profitiert auch davon, dass ihr nun vermehrt während dem Training betreut werdet. Wir erhoffen uns davon noch mehr Motivation bei den Schülerinnen und Schülern und natürlich auch eine Steigerung der Qualität der Ausbildung bei jedem einzelnen von Euch. Bitte gebt uns auch Feedback darüber, wenn Ihr erste Erfahrungen mit dem neuen Ansatz gemacht habt.

Je nach Ziel, welches Ihr im WingChun verfolgt, wollen wir mit unserem Vorgehen auch zeigen, dass bei der entsprechenden Eignung jeder Schüler und jede Schülerin die Möglichkeit hat, selber Ausbilder zu werden, sobald die Oberstufe mal erreicht wurde. Kommt bei Interesse einfach auf Beat, Roger oder mich zu. Diesbezüglich würden wir uns natürlich auch freuen, wenn wir einmal eine Frau im Ausbilderteam hätten.

Die folgenden Schüler haben sich bereit erklärt, uns zu unterstützen:

– Daniel Tschirky (langjähriger Schüler mit Erfahrung in zahlreichen anderen Kampfkünsten)

– Marco Henzi (langjähriger Schüler mit Erfahrung in zahlreichen anderen Kampfkünsten)

– Patrick Nyffeler (hat früher bei der EWTO trainiert, Erfahrung in zahlreichen Kampfkünsten und wird uns im Waffenkampf/Escrima den Horizont erweitern, da er hier den 2. Dan besitzt)

– Davide Fogliada (langjähriger Schüler, ebenfalls Ausbilder im ChiGong)

– Remo Spescha (langjähriger Schüler, welcher auch schon im Ausland WingChun-Erfahrungen sammeln konnte)

– Michael Walker (langjähriger Schüler, trainiert auch schon länger in der Oberstufe)

Ich wünsche unserem neuen Team einen guten Start, viel Spass und tolle Erfahrungen beim Unterrichten und weiterhin viel Erfolg und Motivation beim Training und Weiterkommen auf dem eigenen WingChun-Level!

Beste Grüsse

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

 

 

 

 

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