Newsletter November 2007

Geschrieben am 27. November 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun- und Kampfkunst-Freunde

Viel Spass beim Lesen des aktuellen Newsletters! Im Archiv findet Ihr weitere
interessante Infos zu den Themen Selbstverteidigung, Chi Gong und Sicherheit im Alltag.

Chi Gong: Entspannungsverfahren Autogenes Training

Anfangs dieses Jahres haben wir einen kleinen Kurs in der verkürzten Form des autogenen Trainings (AT) in unser ordentliches Training integriert. Zur Erinnerung oder für neue Newsletter-Empfänger hier nochmals die damaligen News und Anleitungen zum Üben aus dem Archiv:

Ich hoffe, dass einige von Euch das AT immer noch anwenden und einen Benefit daraus ziehen konnten. Für die anderen sei hier aus Gründen der Motivation nochmals ein Link zu einer Videoschulung aufgeführt, welche ich im Internet gefunden habe. Ihr findet hier ein paar Videos mit einer kurzen und prägnanten Übungsanleitung. Vielleicht packt es den einen oder die andere ja nochmals, wieder mit dem Üben zu beginnen.

http://www.gesundheitpro.de/Autogenes-Training-So-gehts-Entspannung-A061205KOANP038309.html

Viel Spass!!! und kommt bei Fragen einfach auf mich zu.

Trainingsbetrieb

Wir haben Verständnis, dass man nicht immer pünktlich zum Training erscheinen kann, bitten jedoch vor der Türe zu warten, bis die Siu Nim Tao zu Beginn des Trainings vorbei ist. So werden die übrigen Schülerinnen und Schüler nicht gestört.
Besten Dank für Euer Verständnis!

Letztes Training 2007 und Weihnachtsapéro:

Das letzte Training im Jahr 2007 findet am Donnerstag, dem 20.12. statt. Wir beginnen bereits um 1900 Uhr und treffen uns ab 20:30 Uhr zum gemütlichen Beisammensein im Restaurant Lacuna in Chur.

Prüfungen

Anfangs 2008 (im Januar oder im Februar) wollen wir wieder die Möglichkeit anbieten, eine Prüfung abzulegen. Bitte macht Euch Gedanken, ob Ihr schon so weit seid und meldet Euch so bald wie möglich bei einem Ausbilder an. Bei der Entscheidungsfindung helfen wir Euch gerne. Zum neuen Stoff werden wir zusätzlich auch die verbesserungswürdigen Techniken von der letzten Prüfung kontrollieren.
Und denkt bitte daran: in der Selbstverteidigung auf der Strasse zählen keine Graduierungen. Mit den Prüfungen und Schülerprogrammen wollen wir Euch lediglich Schritt für Schritt durchs Wing Chun führen und dabei aber auch eine gewisse Lernkontrolle nicht vernachlässigen.

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher

Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln

Geschrieben am 12. November 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun- und Kampfkunst-Freunde

Viel Spass beim Lesen des aktuellen Newsletters! Im Archiv findet Ihr weitere
interessante Infos zu den Themen Selbstverteidigung, Chi Gong und Sicherheit.

Sicherheit im Alltag: Sicher unterwegs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Will man den Medienberichten glauben schenken und bezieht noch das subjektive Sicherheitsgefühl mit ein, so scheinen vor allem Bushaltestellen, Bahnhöfe oder Bahnhofunterführungen in den grösseren Städten der Schweiz momentan beliebte Plätze für Pöbeleien und Jugendbanden zu sein. Insbesondere am späteren Abend kann es auch in Chur ungemütlich sein, an gewissen Orten vorbei zu laufen.

Die heutigen Sicherheitstipps beziehen sich daher auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Diese Tipps erklären sich am besten vom Allgemeinen zum Speziellen. Mit „allgemein“ meine ich wie immer das eigene Verhalten in kritischen Situationen, welches eigentlich für jedes spezielle Gebiet (Ausgang, Auto, Disco, Nachhauseweg, Belästigungen bei der Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel usw.) Gültigkeit hat.

Dazu gehört unter anderem:

Folgende Tipps gelten für die öffentlichen Verkehrsmittel:

Bei allen Ratschlägen und Erfahrungen gilt immer, dass es in der Sicherheit nie 100 Prozent gibt. Glück und Tagesverfassung spielen immer auch eine Rolle, ähnlich wie in der physischen Selbstverteidigung. Die Technik, welche heute funktioniert, kann morgen ebenso gut in die Hose gehen, denn jede Situation ist wieder anders und kommt unter verschiedenen komplexen Einflüssen zustande. Die grosse unbekannte Komponente bleibt dabei der Aggressor.

WIR FREUEN UNS ÜBER FRAGEN, ERGÄNZUNGEN ODER FEEDBACK.

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher

Meditation

Geschrieben am 2. November 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun- und Kampfkunst-Freunde

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interessante Infos zu den Themen Selbstverteidigung, Chi Gong und Sicherheit.

Chi Gong: Meditation für den Alltag

In unserem Training von Entspannungsverfahren sind wir neben dem autogenen Training auch der Achtsamkeitsmeditation begegnet. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen und ein paar Worte zur Meditation allgemein und ihre Anwendung im Alltag schreiben.

Meditation hat ihre Wurzeln in den Religionen dieser Welt. Neben dem Hinduismus, dem Buddhismus und dem Taoismus finden sich auch in anderen Religionen wie dem Christentum oder dem Islam meditative Techniken. Einen Rosenkranz beten im Christentum hat zum Beispiel Ähnlichkeiten mit einer Mantra- Meditation im Hinduismus.
Natürlich erhält in den Religionen die Meditation ihren Sinn und Zweck durch den Glauben. So werden je nach Religion oder Glauben verschiedene übergeordnete Ziele mit der Meditation angestrebt. Man liest dabei von „Einswerden mit Gott“, „Einswerden mit dem Universum“, „Mit dem Überbewusstsein
in Verbindung treten“, „Transzendieren“, „Koheränz erreichen“, „Erleuchtung“, „Satori“, „Samadhi“ usw.
Die Praxis der Meditation lässt sich dabei grob in zwei Bereiche einteilen: Konzentration und Achtsamkeit.
Bei der konzentrativen Meditation wird der Geist auf ein einziges Objekt fixiert, alles andere(Gedanken, Geräusche usw.) wird versucht, auszublenden. Zu dieser Art von Meditation gehören unter anderem die Mantra-Meditationen (zBsp Transzendentale Meditation TM), Meditationen auf Geräusche, Töne oder Mandalas usw.
Bei der Achtsamkeitsmeditation wird zwar auch mit der Konzentration auf den Atem gestartet, mit fortschreitender Übung soll aber nichts mehr im Geist ausgeblendet werden. Alles was auftaucht (Gedanken, Geräusche, Empfindungen etc.) soll in die Meditation miteinbezogen werden. Achtsamkeit bedeutet dabei in etwa: ich bin aufmerksam und bin mir meiner Aufmerksamkeit bewusst. Diese Form der Meditation soll von Buddha selber entwickelt worden sein. (Buddha = der Erwachte)

Die Wissenschaft interessiert sich seit Jahren auch für die Effekte der Meditation. Dabei lässt sich auf Grund des heutigen Kenntnisstandes sagen, dass es für gesundheitliche Effekte nicht darauf ankommt, welche Methode man zum Meditieren anwendet. Es ist auch egal, was für ein Mantra gewählt wird. Sei es nun „OM“ oder das englische „One“ oder „Iamon“ oder sonst ein selbst kreiertes Fantasiewort. Wichtig ist nur, dass es zu einer regelmässig geübten konzentrativen Versenkung kommt, damit die Effekte im Gehirn wirken können.
Der einzige Unterschied zwischen den beiden oben erwähnten Arten ist vermutlich, dass es bei der konzentrativen Meditation zu einem eher Trance-ähnlichen Zustand im Gehirn kommt und bei der Achtsamkeit eher eine Wachsamkeit und Präsenz im Hier und Jetzt trainiert wird.

Vorsicht ist also geboten, wenn gewisse sektenähnliche Organisationen teure Mantras verkaufen, die eine bestimmte Bedeutung haben sollen. Der einzige zusätzliche Benefit eines solchen Mantras könnte durch Eigensuggestion hervorgerufen werden, dann würden wir aber mit dem autogenen Training effizienter und kostengünstiger arbeiten können. Das die Schwingungen des Mantras einen speziellen Einfluss auf den Körper oder Geist haben sollen, konnte bis heute nicht nachgewiesen werden. (siehe Studien von H. Benson und P. Carrington)

Einige wissenschaftliche Studien zur Meditation (der Dalai Lama ist ein grosser Förderer dieser Studien) konnten Hinweise darauf geben, dass regelmässige Meditation viele Vorteile für den Alltagsgebrauch bietet. Die folgenden Vorteile lassen sich als ziemlich gesichert ausweisen:

Am Besten meditiert man täglich für 10 bis 20 Minuten ohne einen grossen Benefit zu erwarten. Eine zu hohe Erwartungshaltung kann nämlich kontraproduktiv wirken und von der eigentlichen Übung ablenken. So sagen einige ZEN-Meister dazu: „3 Minuten pro Tag zu meditieren ist besser, als 90 Minuten nicht zu meditieren!“ oder „Daneben zielen und doch treffen!“

Am Anfang sind Fleiss und Ausdauer zum regelmässigen Üben das Wichtigste. Alles andere kommt von selbst. Wenn man einen ZEN-Meister fragt, was einem meditieren bringt, kann die Antwort lauten: „Keine Ahnung. Aber ich kann an jedem Ort zu jeder Zeit gut sitzen.“

Nicht angezeigt oder mit Vorsicht zu geniessen ist Meditation bei psychischen Problemen oder psychischen Erkrankungen. Hier sollte zuerst mit dem Arzt darüber gesprochen werden, ob einem die Meditation in der jetzigen Phase gut tut oder eher schadet.
Es besteht je nach übertriebener Erwartungshaltung auch die Gefahr, dass man „abspaced“ oder der Realität entflieht durch die tägliche Praxis. Und Meditation möchte uns ja eigentlich lehren, in der Gegenwart zu leben und nicht ihr zu entfliehen.

Dr. Jon Kabat Zinn hat in Amerika die Achtsamkeitsmeditation mit grossem Erfolg im Gesundheitswesen eingeführt. An einer Tagung bei der Firma GOOGLE hat er sein Konzept und seine Studien vorgestellt. Seinen interessanten Vortrag könnt Ihr Euch hier ansehen:

http://www.youtube.com/watch?v=rSU8ftmmhmw

Viel Spass dabei!
Wenn Ihr Fragen zur Meditation habt oder Studien darüber lesen wollt, meldet Euch einfach bei mir.

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher

Newsletter Oktober 2007

Geschrieben am 25. Oktober 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun- und Kampfkunst-Freunde

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Kung Fu bedeutet „Etwas durch harte/geduldige Arbeit Erreichtes“

Als ich letzthin unsere regionale Zeitung durchgeblättert habe, dachte ich, dass wir eigentlich in einer tollen Welt leben. „Abnehmen beginnt im Kopf, mit den richtigen mentalen Techniken purzeln die Pfunde, ohne dass Sie die Ernährung umstellen müssen!“ Auf der nächsten Seite konnte ich mich für einen Kurs anmelden, bei welchem man lernt, Ängste, Sorgen, ja sogar Phobien einfach auf den Meridianen wegzuklopfen. Auch bei einem Mangel an Selbstvertrauen muss ich bei den richtigen Punkten am Körper klopfen und mein Selbstwert steigt auf ein „erträgliches“ Niveau. Eine neuartige „Schwingungs-Medizin“ oder „AURA-Chirurgie“ hilft mir bei körperlichen Beschwerden, ein chinesisch-esoterischer Wohnberater unterstützt mich, dass ich mich auch zu Hause in den eigenen vier Wänden wohl fühle und nicht von negativen Schwingungen oder Strahlungen beeinträchtigt werde.

Wenn ich mir das so überlege, sind wir mit Kung Fu, mit „harter Arbeit“ eigentlich gar nicht mehr so im Trend. Es ist halt auch frustrierend, wenn mich der Trainer bei der gleichen Bewegung immer wieder korrigiert, obwohl ich sie doch vor dem Spiegel so lange geübt habe! Und jetzt soll sie immer noch nicht stimmen??? Suche ich mir halt ein anderes Hobby… Heute geht eben alles viel leichter und einfacher als früher. Dies ist nun mal der Lauf der Zeit!

Oder gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille? Yin UND Yang?
Ein altes wohlbekanntes Sprichwort sagt: „Der Weg ist das Ziel“. Könnte es sein, dass wir uns in unserer heutigen Konsum-Gesellschaft zu sehr auf das Ziel fixieren oder den Weg dahin sogar vernachlässigen? Warum fühlen sich heute so viele Menschen im Alltag überfordert? Warum betrinken sich schon Kinder oder entfliehen der Realität mit Kiffen?

Ja, könnte es denn sein, dass wir uns bei der Umgehung des „Weges“ um wichtige Erfahrungen berauben? Nehmen wir das Beispiel von oben mit dem Wegklopfen von Ängsten und Sorgen. Eine Psychotherapie, bei welcher ich mich mit mir und meinen Problemen auseinandersetzen muss, welche mir vielleicht die Augen bezüglich meinen Beziehungen zu anderen Menschen öffnet, die ist freilich zeitaufwendig und erfordert auch ein gewisses Mass an Mitarbeit von meiner Seite, zudem ist es nicht immer angenehm. Da ist mir das Klopfen beim Gesundbeter schon lieber.
Gleichzeitig habe ich mich aber um viele Erfahrungen über das Leben, über mich selber, über den Umgang mit Sorgen, darüber, wie ich Probleme selber lösen lerne, beraubt. Könnte diese Vermeidungsstrategie dazu beitragen, dass sich heute viele Menschen überfordert fühlen, weil sie nicht gelernt haben, mit schwierigen Situationen umzugehen?

Ich lasse diese Frage für jeden selber offen. Für das Wing Chun Kung Fu möchte ich aber noch etwas tiefer auf die Problematik eingehen: Wing Chun ist gesund, effizient und macht Freude. Aber es gibt auch Momente, in welchen Schüler und Lehrer gefrustet sind. Vielleicht ärgert sich der Schüler, dass er im Lat Sao immer getroffen wird, vielleicht sind der Schülerin ihre männlichen Trainingskollegen zu grob, vielleicht ist der Lehrer frustriert, weil ein Schüler nach dem x-ten Mal die Form immer noch nicht sauber beherrscht, vielleicht zweifelt der Lehrer dadurch sogar an seinen Fähigkeiten als Lehrer.
Aber dies sind alles sozusagen kostenlose Lektionen für das Leben, die uns wachsen lassen, wenn wir sie versuchen geduldig und beharrlich zu bewältigen.
Darum ist es auch wichtig, Wing Chun Schritt für Schritt zu erlernen und sich die Zeit zu nehmen, jede „Krücke“ auf dem Weg zum Meister wirklich seriös zu üben. Es ist schade, bei den kleinsten Schwierigkeiten den Bettel einfach hinzuschmeissen und es bringt nichts, nach hohen Graduierungen zu lechzen und diese zu sammeln wie Trophäen. Die Illusion des unbesiegbaren Meisters könnte bei der ersten Schlägerei schmerzlich platzen!

Mein Vorschlag: Den ganzen Weg im Wing Chun wirklich auskosten, sich die Zeit nehmen, Wing Chun langsam, beharrlich und sauber zu erlernen und sich nicht ständig mit anderen Mitgliedern vergleichen. Besser ist es, sich selber immer ein wenig voranzubringen als nach hohen unrealistischen Zielen zu streben.

Zum obigen Thema empfehle ich Euch das Buch: „Die Droge Verwöhnung“ von Jürg Frick und möchte den Newsletter mit dem folgenden Zitat schliessen:

„Kung Fu ist das Unterfangen des Menschen, sich durch ständiges Bemühen zu vervollkommnen. […] Was immer wir auch tun, stets kommt in unserem Tun unsere innere Verfassung zum Ausdruck.[…] Wenn wir unser Handeln vervollkommnen, vervollkommnen wir uns selbst.“ Taisha Abelar

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher

Newsletter Oktober 2007

Geschrieben am 18. Oktober 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun-Freunde

Viel Spass beim Lesen des Newsletters!

Wing Chun / Selbstverteidigung: Die Bedeutung von Sparring

Zugegeben: So ein schweisstreibendes Sparring ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem hat Sparring in den Kampfkünsten und vor allem in der Selbstverteidigung eine wichtige Bedeutung! Schon Bruce Lee hat sinngemäss gesagt, dass Kampfkunst ohne Sparring wie ‚Schwimmen ohne Wasser‘ sei.
Meiner Meinung lernt man nirgens besser kämpfen, bzw. sich zu verteidigen als beim Sparring. Das Fundament eines Sparrings sollten aber immer die Techniken einer Kampfkunst bilden. Im Wing Chun also die Formen, Chi Sao, Lat Sao, die entsprechenden Selbstverteidigungs- und Angriffstechniken, welche dann im freien Kampf erprobt werden können.
Im Training wollen wir uns auf Selbstverteidigungs-Sitationen im Alltag vorbereiten. Statistisch gesehen ist die Chance aber gering, dass wir das Gelernte jemals in unserem Leben wirklich anwenden müssen. Zum Glück!

Das heisst folglich auch, dass wir uns im Training oder vor allem im Sparring nicht schlimmer zurichten sollten, als es im Alltag jemals geschehen könnte. Die Gesundheit steht auch hier im Vordergrund! Somit muss auch Sparring mit einem gewissen Mass an Disziplin und vor allem mit guter Schutzausrüstung geübt werden. Kopfschutz, Tiefschutz, Schienbeinschoner und Handschützer sind ein Muss, wer möchte kann auch einen Brustschutz tragen.

An der Wing Chun-Schule Chur werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an den Freikampf herangeführt. Bis nach der Mittelstufe (8.SG) muss zuerst ein Grundstein an technischen Fähigkeiten und körperlicher Fitness gelegt werden, bis ein Sparring überhaupt Sinn macht. Mit verschiedenen Kampfspielen wie Lat Sao, Chi Sao oder Partnerübungen mit gegenseitigem Angreifen werden die Mitglieder langsam aufgebaut und Richtung Kampf geführt. Sparring bleibt schliesslich aber immer freiwillig, denn es setzt doch auch einen gewissen „Fighting-Spirit“ und eine Freude am Kämpfen voraus!

Zum Glück bietet Wing Chun auch ausserhalb des Sparrings genug raffinierte Techniken an, um sich effizient verteidigen zu können.

Chi Gong: Achtsamkeitsmeditation und Immunsystem

Regelmässige Meditation stärkt vermutlich das Immunsystem.
Dies haben amerikanische Forscher von der Universität Wisconsin in Madison (USA) herausgefunden. Sie bildeten nämlich zwei Gruppen von Versuchsteilnehmern und liessen die eine Gruppe acht Wochen an einem Kurs für Achtsamkeitsmeditation teilnehmen.
Am Ende des Trainings erhielten alle Teilnehmer eine Grippeimpfung. Die Forscher massen acht Wochen nach dieser Impfung die Zahl der Grippeantikörper im Blut. Natürlich stieg die Zahl der Antikörper in beiden Gruppen an, die Meditationsgruppe hatte aber einen deutlich höheren Anstieg als die Vergleichsgruppe.
Solche Studien muss man sicher immer auch kritisch hinterfragen. Auf jeden Fall wird weiter geforscht, man möchte mehr darüber herausfinden, wie Meditation auf das Immunsystem und bei verschiedenen Krankheiten wirkt. Hier werden in den nächsten Jahren sicher interessante neue Erkenntnisse herauskommen. Es spricht aber vieles schon heute dafür, regelmässig zu meditieren oder ein anderes Entspannungsverfahren täglich anzuwenden.

Sicherheit im Alltag: Sicher unterwegs mit dem Auto

Unsere heutigen Sicherheitstipps beziehen sich auf das Auto.
Wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, gibt es doch ein paar Vorkehrungen und Sicherheitsmassnahmen, die man treffen kann, um nicht in unangenehme Situationen zu geraten. Die wichtigsten seien hier aufgelistet:

WENN IHR FRAGEN ODER ERGÄNZUNGEN ZU EINEM DER OBIGEN THEMEN HABT, KOMMT BITTE AUF UNS ZU. WIR FREUEN UNS ÜBER FRAGEN ODER FEEDBACK.

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher

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