Vorankündigung: Sifu Victor GutiĂ©rrez kommt in die Schweiz

Geschrieben am 12. Juni 2011 von Mario Clavadetscher

Liebe Kampfkunst-Freunde

Am Wochenende des 1. und 2. Oktobers 2011 kommt Sifu Victor GutiĂ©rrez in die Schweiz und stellt uns sein System ‘the WingRevolution’ vor. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt Ihr hier:

http://www.youtube.com/watch?v=9oQrkKanPSo

und hier:

http://www.thewingrevolution.de/ 

Wir freuen uns sehr, dass uns Sifu Victor sein System vorstellen und erklären möchte. Für uns alle ist dies sicher eine tolle Ergänzung zum WingChun-Training und natürlich auch eine wertvolle Horizonterweiterung! 

Bitte merkt Euch den Termin jetzt schon vor. Eine genaue Ausschreibung erfolgt noch. Der Lehrgang findet in Lugano an der WingChun-Schule von Sifu Luca Bomba statt. Wir werden Fahrgemeinschaften bilden.

http://www.wingchunticino.ch/

Bitte kommt bei Fragen einfach auf mich zu.

Herzliche Grüsse und schöne Pfingsten.

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

Heute schon entgiftet? ;-)

Geschrieben am 29. April 2011 von Mario Clavadetscher

Im Frühjahr wird der Wunsch wieder laut, den Winterspeck loszuwerden und den Körper zu entgiften, bzw. zu entschlacken. 

Dass eine Entgiftung, bzw. Entschlackung kaum so möglich ist, wie sie vielerorts von Gesundbetern und Heilpraktikern empfohlen wird, lehrt uns die Wissenschaft schon seit einigen Jahrzehnten. Trotzdem sind viele Anwender begeistert von einem Reset der Körperzellen oder einem “Ausschwemmen” der Gedärme.

Ich denke ebenfalls, dass eine “Entgiftung” aus gesundheitlicher Sicht grossen Sinn macht. Allerdings glaube ich nicht, dass wir dazu Saftkuren machen oder Glaubersalze schlucken müssen, denn der Körper funktioniert von sich aus alleine sehr gut - ist eigentlich ein Wunder - wenn wir ihn nur so gebrauchen würden, wie die Natur es vorgesehen hat. Mein Ansatz ist eher pragmatisch und wenig sensationell: Weniger Gifte oben reinschütten!!!

Welche Entlastung würden wir dem Körper bieten, wenn wir auf den ganzen Industriemüll wie Fertigprodukte etc. verzichten oder das Rauchen, den Drogen- und Alkoholkonsum unterlassen würden? Ich habe oft an Kursen erlebt, dass Menschen begeistert Atemübungen oder “energetisierende Bewegungen” praktizierten, sich aber kurz nach dem Training eine Zigarette anzündeten. Aus gesundheitlicher Sicht wäre eine Raucherentwöhnung prioritär anzustreben und täte dem Körper noch viel besser als ein paar ChiGong-Bewegungen…

Neben einer abwechslungsreichen, vollwertigen Ernährung braucht der Körper genügend Bewegung, damit “die Säfte” richtig fliessen können… und Entspannung und Schlaf, damit sich der Körper regenerieren kann. Das Restliche geht dann fast von selbst. Man braucht daraus keine Religion zu machen.

Zur ganzen Thematik gibt es in der Süddeutschen Zeitung einen heiteren Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/leben/fasten-du-bist-dreck-1.1088563

http://www.sueddeutsche.de/leben/fasten-du-bist-dreck-1.1088563-2

http://www.sueddeutsche.de/leben/fasten-du-bist-dreck-1.1088563-3

 

Beste Grüsse

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

Vipassana-Meditation in Chur am 29. Oktober

Geschrieben am 28. März 2011 von Mario Clavadetscher

Liebe Kampfkunst-Freunde

Am 29. Oktober 2011 haben wir die Gelegenheit, die Vipassana-Meditation näher kennenzulernen. Bitte reserviert Euch den Termin jetzt schon und meldet Euch bei Interesse so früh wie möglich bei mir an.

Weitere Infos folgen! Siehe auch Newsletter: http://www.wt-chur.ch/2010/10/11/umfrage-vipassana-meditationstag-in-chur/

Beste Grüsse

WingChun-Schule Chur

Mario Clavadetscher

Grenzen ziehen – Grenzen bewahren – Grenzen verteidigen!

Geschrieben am 1. März 2011 von Roger Staub

Die mentale und körperliche Schulung von Opfern sexueller Übergriffe oder von Vergewaltigung -

„Grenzen ziehen – Grenzen bewahren – Grenzen verteidigen!“

 

So könnte man die Ziele einer effizienten Selbstverteidigung beschreiben, welche Frau und Mann befähigen, einer Bedrohung nicht völlig ausgeliefert zu sein. Jeder Angriff, dem man hilflos ausgeliefert ist, führt zu einem Ohnmachtsgefühl und zu gesteigerter Angst, erneut Opfer einer Attacke zu werden.
Viele, gerade junge Menschen, welche zu uns ins Wing Chun-Training kommen, berichten von solchen Erfahrungen, bei denen sie grund- und wehrlos, physisch und psychisch angegangen und gedemütigt wurden.
Eine besonders schwerwiegende und nachhaltig verletzende Form bilden sexuelle Übergriffe, angefangen von der puren Anmache bis hin zur Vergewaltigung. Offenbar hat die „sexuelle Befreiung“ nicht nur zu einem unverkrampfteren Verhältnis im Umgang mit dem Sexualpartner, sondern – im Zuge fast uneingeschränkter, telekommunikativer Verfügbarkeit - auch zu einer hemmungslosen Form libidinöser Annäherung an das Objekt der Begierde geführt, welche die Grenzen des Gegenübers nicht respektiert und den kurzfristig begehrten Körper unter selbstsüchtigen und konsumistischen Motiven betrachtet.
In Zeiten, wo die Grenzen zwischen Sexualität und Pornographie, zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt zunehmend verschwimmen, ist es schwieriger geworden, zu entscheiden, ob eine Annäherung einfach nur takt- und gedankenlos ist oder ob sie die Qualität eines sexuellen Übergriffs hat. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu bestimmen, welche nicht überschritten werden sollen, und diese nach aussen hin auch deutlich zu machen. Selbstverständlich wurden diese Grenzen auch und vor allem dann überschritten, wenn man sich in einer solchen Situation ausgeliefert gefühlt hat und es einem unmöglich war, die eigenen Grenzen zu verteidigen.
Gerade dies ist meistens der Fall; das Opfer fühlt sich dem Übergriff oder gar einer Vergewaltigung hilflos ausgeliefert. Auf den Übergriff folgen Gefühle von Scham, Angst und Ohnmacht und oft auch Schuld. Dieses Schuldgefühl hängt direkt mit der Hilflosigkeit in der Situation zusammen. Deshalb ist es auch nach dem Übergriff wichtig, etwas zu tun. Opferberatungsstellen und die Polizeistellen raten, einen Übergriff möglichst rasch anzuzeigen, um die Beweisführung zu erleichtern und aus der schamhaften Isolation herauszufinden.
Doch selbst wenn ein Opfer den Weg zu den offiziellen Stellen nicht sogleich findet, ist es nie zu spät, mit der Verarbeitung eines schwerwiegenden Vorfalls zu beginnen. Vielleicht, indem man sich zuerst jemandem offenbart, dem man vertraut. Auch kann im Weiteren eine psychologische Beratung hilfreich sein. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Möglichkeit hinzuweisen, die Wiederherstellung des Selbstwertgefühl durch einen Selbstverteidigungskurs zu unterstützen. In einem solchen Kurs - der erfahrungsgemäss erst einige Zeit nach einem Übergriff begonnen werden sollte - werden verschiedene Attacken, von der verbalen bis zur körperlichen, durchgespielt und alle möglichen Instrumentarien – ebenfalls von verbalen bis zu körperlichen – eintrainiert. Die physisch-mentale Schulung von Vergewaltigungsopfern erfordert ein hohes Mass an Sensibilität und Einfühlungsvermögen, eventuell ist auch eine Zusammenarbeit mit einer Psychologin oder einem Psychologen in Betracht zu ziehen. Die Selbstverteidigungslehrerin bzw. der Selbstverteidigungslehrer (denn es ist nicht in jedem Fall zwingend besser, dass ein weibliches Opfer ausschliesslich von eine Frau trainiert wird) muss darauf bedacht sein, nichts zu forcieren und auf die Reaktionen und Wünsche der Kursteilnehmerin ist zu achten (z.B. dass die Erlebnisse nicht und schon gar nicht im Gruppenunterricht thematisiert werden).

Gelingt es in einem von gegenseitigem Respekt getragenen Schulklima, Vertrauen in die eigene körperliche Wehrfähigkeit (zurück)zu gewinnen, so kann ein traumatisches Erlebnis überwunden werden, indem man befähigt wird, die eigenen Grenzen zu ziehen, zu bewahren und notfalls auch zu verteidigen.

Die Bedeutung der Bewegung für die Gesundheit

Geschrieben am 17. Februar 2011 von Mario Clavadetscher

Muskeltraining als Jungbrunnen gegen vorzeitiges Altern und Prävention gegen zahlreiche (Zivilisations-) Krankheiten?

Sport oder regelmässige Bewegung als zwingende Voraussetzung für ein gesundes und zufriedenes Leben?

Es spricht wohl alles dafür ;-)

Der folgende Bericht informiert und klärt auf. Hoffentlich motiviert er unsere Leserinnen und Leser auch, sich regelmässiger zu bewegen und sich öfters “genetisch korrekt” zu ernähren. (Fertigprodukte, Alkohol und Nikotin so gut es geht weglassen!)

WARNUNG, falls jemand sensibel darauf reagiert: im Beitrag wird teilweise an menschlichen Muskeln herumoperiert.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=18727

Gesunde Ernährung und gesundes Training sind vielseitig, abwechslungsreich und den genetischen Voraussetzungen des Körpers angepasst.

Bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Beste Grüsse

WingChun-Schule Chur

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