Meditation/Achtsamkeit

 

mindfulness8Meditationen kommen in praktisch allen Religionen dieser Welt vor. In verschiedenen wissenschaftlichen Studien konnten die positiven Effekte der Meditation auf Körper und Geist bereits nachgewiesen werden.

Die Achtsamkeitsmeditation (auch Einsichts- oder Vipassana-Meditation) nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein, da sie nicht eine tiefe Geistesruhe als primäres Ziel hat, sondern den Geist soweit entwickeln möchte, dass er jenseits von Konditionierungen, Sorgen und Ängsten die „Dinge so sieht, wie sie wirklich sind“.

In der Achtsamkeitsmeditation versuchen wir gegenwärtig zu sein – von Moment zu Moment – ohne zu werten. Wir nehmen mit innerem Gleichmut alles was im Geiste auftaucht zur Kenntnis, ohne uns darin zu verstricken. Nichts weglassen – nichts hinzufügen. Wir üben das mit Hilfe der Sitz- oder Gehmeditation, können unsere trainierte Aufmerksamkeit aber bald auch in den Alltag übernehmen und so viele Geschehnisse bewusster, aber auch zufriedener wahrnehmen.

Vielleicht erkennen wir während unserer Meditationspraxis auch den Fluss oder die Vergänglichkeit aller Dinge, seien es Gedanken, Gefühle, Erlebnisse, Schmerzen, Freuden, Trauer, Wut usw. und können so auf eine gewisse Art und Weise lernen, loszulassen oder wie die Buddhisten sagen: „nicht anzuhaften“. Dies kann ebenfalls dazu führen, dass wir im Alltag innerlich zufriedener sind und so mehr Glück empfinden, auch wenn es einmal nicht so läuft, wie wir gerade wünschen würden. (innerer Friede)

An der Wing Chun Schule Chur lassen wir verschiedene Übungen zur Achtsamkeit ins Training einfliessen. Einerseits wollen wir ja unsere Konzentration schulen, um die Techniken sauber zu lernen und in der Selbstverteidigung wirklich achtsam und reaktionsschnell zu sein, andererseits ist Meditieren aber auch eine Möglichkeit, gesünder und zufriedener durch’s Leben zu gehen.

Grundsätzlich sind wir keine Schule für Meditation, praktizieren aber die folgenden Übungen zur Achtsamkeit:

Sitzmeditation

1. Atembeobachtung

2. Körpergefühle beobachten (und benennen)

3. Emotionen beobachten (und benennen)

4. Gedanken beobachten (und benennen)

5. Alle im Bewusstsein auftauchenden Objekte einbeziehen

Gehmeditation

1. Achtsamkeit auf die Fusssohlen (links / rechts)

2. Achtsamkeit auf die Fusssohlen und das Heben und Senken der Füsse (links – heben – senken / rechts – heben –  senken)

3. Achtsamkeit auf den ganzen Gehprozess

 

Online-Kurs Meditation

  1. Konzentration auf den Atem: