Newsletter Oktober 2007

Geschrieben am 18. Oktober 2007 von Mario Clavadetscher

Liebe Wing Chun-Freunde

Viel Spass beim Lesen des Newsletters!

Wing Chun / Selbstverteidigung: Die Bedeutung von Sparring

Zugegeben: So ein schweisstreibendes Sparring ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem hat Sparring in den Kampfkünsten und vor allem in der Selbstverteidigung eine wichtige Bedeutung! Schon Bruce Lee hat sinngemäss gesagt, dass Kampfkunst ohne Sparring wie ‘Schwimmen ohne Wasser’ sei.
Meiner Meinung lernt man nirgens besser kämpfen, bzw. sich zu verteidigen als beim Sparring. Das Fundament eines Sparrings sollten aber immer die Techniken einer Kampfkunst bilden. Im Wing Chun also die Formen, Chi Sao, Lat Sao, die entsprechenden Selbstverteidigungs- und Angriffstechniken, welche dann im freien Kampf erprobt werden können.
Im Training wollen wir uns auf Selbstverteidigungs-Sitationen im Alltag vorbereiten. Statistisch gesehen ist die Chance aber gering, dass wir das Gelernte jemals in unserem Leben wirklich anwenden müssen. Zum Glück!

Das heisst folglich auch, dass wir uns im Training oder vor allem im Sparring nicht schlimmer zurichten sollten, als es im Alltag jemals geschehen könnte. Die Gesundheit steht auch hier im Vordergrund! Somit muss auch Sparring mit einem gewissen Mass an Disziplin und vor allem mit guter Schutzausrüstung geübt werden. Kopfschutz, Tiefschutz, Schienbeinschoner und Handschützer sind ein Muss, wer möchte kann auch einen Brustschutz tragen.

An der Wing Chun-Schule Chur werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt an den Freikampf herangeführt. Bis nach der Mittelstufe (8.SG) muss zuerst ein Grundstein an technischen Fähigkeiten und körperlicher Fitness gelegt werden, bis ein Sparring überhaupt Sinn macht. Mit verschiedenen Kampfspielen wie Lat Sao, Chi Sao oder Partnerübungen mit gegenseitigem Angreifen werden die Mitglieder langsam aufgebaut und Richtung Kampf geführt. Sparring bleibt schliesslich aber immer freiwillig, denn es setzt doch auch einen gewissen “Fighting-Spirit” und eine Freude am Kämpfen voraus!

Zum Glück bietet Wing Chun auch ausserhalb des Sparrings genug raffinierte Techniken an, um sich effizient verteidigen zu können.

Chi Gong: Achtsamkeitsmeditation und Immunsystem

Regelmässige Meditation stärkt vermutlich das Immunsystem.
Dies haben amerikanische Forscher von der Universität Wisconsin in Madison (USA) herausgefunden. Sie bildeten nämlich zwei Gruppen von Versuchsteilnehmern und liessen die eine Gruppe acht Wochen an einem Kurs für Achtsamkeitsmeditation teilnehmen.
Am Ende des Trainings erhielten alle Teilnehmer eine Grippeimpfung. Die Forscher massen acht Wochen nach dieser Impfung die Zahl der Grippeantikörper im Blut. Natürlich stieg die Zahl der Antikörper in beiden Gruppen an, die Meditationsgruppe hatte aber einen deutlich höheren Anstieg als die Vergleichsgruppe.
Solche Studien muss man sicher immer auch kritisch hinterfragen. Auf jeden Fall wird weiter geforscht, man möchte mehr darüber herausfinden, wie Meditation auf das Immunsystem und bei verschiedenen Krankheiten wirkt. Hier werden in den nächsten Jahren sicher interessante neue Erkenntnisse herauskommen. Es spricht aber vieles schon heute dafür, regelmässig zu meditieren oder ein anderes Entspannungsverfahren täglich anzuwenden.

Sicherheit im Alltag: Sicher unterwegs mit dem Auto

Unsere heutigen Sicherheitstipps beziehen sich auf das Auto.
Wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, gibt es doch ein paar Vorkehrungen und Sicherheitsmassnahmen, die man treffen kann, um nicht in unangenehme Situationen zu geraten. Die wichtigsten seien hier aufgelistet:

WENN IHR FRAGEN ODER ERGÄNZUNGEN ZU EINEM DER OBIGEN THEMEN HABT, KOMMT BITTE AUF UNS ZU. WIR FREUEN UNS ÜBER FRAGEN ODER FEEDBACK.

Mit sportlichen Grüssen
Wing Chun-Schule Chur
Mario Clavadetscher